Die Geschichte des Trinkhalmes

Die Sumerer (ab ca. 4000 vor Christus) haben nicht nur das Rad so richtig ins Rollen gebracht, sondern auch Bewässerungssysteme entwickelt. Und das nicht nur für Ackerland: sie waren wahrscheinlich die ersten, die den Strohhalm, damals aus getrocknetem Roggenstroh, für sich entdeckten.

1888 wurde ihre Erfindung von Marvin C. Stone patentiert. Stone stellte Papierhülsen für Zigaretten her und erweiterte deren Einsatzspektrum um die tropffreie Getränkeaufnahme. Und heute gibt es Trinkhalme in den verschiedensten Formen, Farben, Längen, mit Knick und ohne, mit eingebautem Löffel, individuellen Schriftzügen – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Das einzige, was sich seit der Zeit der Sumerer grundlegend geändert hat, ist das Material. Nach Roggenstroh und Papier setzt man heute hauptsächlich auf dünnwandige Kunststoffe wie Polyethylen oder Polypropylen. Auch Varianten aus Edelstahl oder bruchfestem Glas sind in Umlauf, allerdings bieten Trinkhalme aus Kunststoff gerade im Bereich der Gastronomie einen deutlichen Hygiene-Vorteil.

Kurioses rund um den Trinkhalm

Viele Mythen ranken sich um den Trinkhalm, allerdings ist an der These, dass man schneller betrunken wird, wenn man durch einen Trinkhalm trinkt, nichts dran – hier kommt höchstens ein Placebo-Effekt zum Tragen. Aber der Halm hilft, die Zähne zu schonen, da er zuckerhaltige Getränke an den Zähnen vorbeiführt.

Selbst das Guinness Buch der Rekorde hat den ein oder anderen Eintrag zum Thema: So machte zum Beispiel der Brite Sam Heath eine Kette aus 26 Seifenblasen – mit Hilfe eines Trinkhalms. Und der offizielle Weltrekord im Trinkhalme auf ein Mal im Mund halten liegt derzeit bei 264. Was man sonst noch alles mit einem Trinkhalm anstellen kann, zeigen wir Ihnen bald auch unter der Rubrik Gallerie & Referenzen.

Wenn Sie selbst etwas Besonderes mit einem Trinkhalm vorhaben, lassen Sie es uns wissen: wir freuen uns über Ihre Trinkhalm-Geschichten und sorgen auch gerne für das Material!

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